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Wie ein großer Einzelhändler Prozesse bei seiner ERP-Implementierung einsetzt

Wie ein großer Einzelhändler Prozesse bei seiner ERP-Implementierung einsetzt

By am 4. Oktober 2024
Aktualisiert 14. August 2026

Søren Pommer, CEO von Gluu, und Etienne Venter, CEO von Process2Product, diskutierten über häufige Fehler und Best Practices bei der Implementierung von ERP-Systemen. Das Webinar konzentrierte sich auf die Entlarvung von Mythen und Missverständnissen rund um ERP-Projekte.

In diesem Webinar haben wir gelernt:

  • Was Sie von einer ERP-Implementierung erwarten können.
  • Die wichtigsten Missverständnisse, die Unternehmen bei der Implementierung eines ERP-Systems haben.
  • Die kritischen „beweglichen Teile“, die bei der Implementierung eines ERP-Systems eine Rolle spielen.
  • Wie ein idealer ERP-Implementierungsplan aussieht.
  • Wie Prozesse vor der Implementierung effektiv gestaltet werden können.

Es wurden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, darunter Erkenntnisse aus einer erfolgreichen ERP-Implementierung bei einem großen Einzelhändler. Die Sitzung lieferte wertvolle Erkenntnisse darüber, wie ERP-Projekte rationalisiert, Risiken reduziert und die Akzeptanz verbessert werden können.

Haben Sie die Live-Sitzung verpasst? Sehen Sie sich die Aufzeichnung an, um praktische Einblicke und bewährte Strategien zu erhalten, die den Erfolg Ihrer ERP-Implementierung steigern!

Die wichtigsten Punkte und Erkenntnisse aus dem Webinar:

  1. Geschäftsprozesse treiben den ERP-Erfolg voran: Eine wichtige Erkenntnis aus dem Webinar war die Bedeutung der Verwaltung und Integration von Geschäftsprozessen während der gesamten ERP-Implementierung. Anstatt sich ausschließlich auf ERP-Systeme zu verlassen, dienen Prozesse als Grundlage für den Unternehmenserfolg.
  2. Missverständnisse rund um ERP: Ein häufiges Missverständnis, das hervorgehoben wurde, war, dass die ERP-Implementierung ausschließlich ein IT-Projekt sei. In Wirklichkeit spielen Geschäftsprozesse und Menschen eine entscheidende Rolle, um eine reibungslose Ausführung und Akzeptanz zu gewährleisten.
  3. Out-of-the-Box ERP-Funktionalität: Die Annahme, dass Out-of-the-Box ERP-Lösungen alle Geschäftsanforderungen erfüllen, ist irreführend. Die Mehrheit der Geschäftsaktivitäten wird nicht direkt vom ERP-System unterstützt, was das business process management noch wesentlicher macht.
  4. Prozesskatalog für Umfang und Stakeholder-Engagement: Die Verwendung eines Prozesskatalogs hilft, die von ERP-Projekten betroffenen Prozesse zu identifizieren und Prozessverantwortliche, Rollen und Stakeholder effizient zuzuordnen. Dies bietet einen klaren Überblick über den Projektumfang und vermeidet isolierte Implementierungen.
  5. Agile Integration mit Geschäftsprozessen: Während des ERP-Projekts sollten Prozesse an agile Methoden wie Epics, User Stories und Aufgaben gebunden werden. Diese Ausrichtung stellt sicher, dass das ERP-System reale Geschäftsaktivitäten unterstützt, während der Fortschritt agil und iterativ verfolgt wird.
  6. Operational Excellence jenseits von ERP-Systemen: Viele Geschäftsaktivitäten, insbesondere in komplexen Umgebungen wie dem Einzelhandel, werden nicht vom ERP-System automatisiert. Gluu hilft, diese Lücke zu schließen, indem es manuelle Prozesse und Aufgaben außerhalb des Systems verwaltet, um eine vollständige operative Abdeckung zu gewährleisten.
  7. Kontinuierliche Verbesserung und Feedback-Schleife: Die Integration von Nutzer-Feedback in das Prozessmanagement-System ermöglicht fortlaufende Verbesserungen. Dieser dynamische Ansatz stellt sicher, dass sich sowohl Prozesse als auch ERP-Systeme mit den Geschäftsanforderungen weiterentwickeln.

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Rolle von Geschäftsprozessen bei der Sicherstellung erfolgreicher ERP-Implementierungen und fortlaufender Geschäftsverbesserungen, und zeigen, wie Gluu Unternehmen befähigt, agil und effizient zu bleiben.

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