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Was ist Prozessdesign?

Prozessdesign ist die Praxis, festzulegen, wie ein Geschäftsprozess funktionieren soll, damit er zuverlässig das richtige Ergebnis liefert. Es geht über das Zeichnen eines Flussdiagramms hinaus, indem die Aktivitäten, Rollen, Regeln, Übergaben und Kontrollen definiert werden, die erforderlich sind, um den Prozess effektiv auszuführen.

Im Prozessdesign definieren Teams in der Regel sowohl ein logisches Design als auch ein physisches Design. Das logische Design beschreibt, was passieren muss: die Abfolge von Aktivitäten, Entscheidungen, Inputs, Outputs und Verantwortlichkeiten. Das physische Design beschreibt, wie es in der Praxis abläuft: Systeme, Formulare, Daten, Integrationen, Genehmigungen und operative Kontrollen.

Gutes Prozessdesign richtet den Prozess an Geschäftszielen und Leistungszielen aus. Es hilft Teams, Nacharbeit zu reduzieren, die Konsistenz zu verbessern und Verantwortlichkeiten vor der Implementierung klar zu definieren. Außerdem berücksichtigt es, wie der Prozess mit anderen internen und externen Prozessen verbunden ist – was entscheidend ist, um Engpässe und fehlerhafte Übergaben zu vermeiden.

Da Prozessdesign eng mit Prozessmapping verknüpft ist, nutzen Teams häufig Prozesslandkarten, um den beabsichtigten Ablauf zu visualisieren, bevor sie Details wie KPIs, Compliance-Anforderungen, Automatisierungsmöglichkeiten und die Behandlung von Ausnahmen verfeinern. Damit bildet Prozessdesign eine praxisnahe Grundlage sowohl für Prozessverbesserung als auch für die digitale Transformation.

Für einen umfassenderen Überblick über Methoden, Symbole und darüber, wie Prozesslandkarten eine effektive Designarbeit unterstützen, lesen Sie unseren Leitfaden zum Prozessmapping.