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Gluu How to avoid ERP implementation Failure (1)

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Wie Sie ein Scheitern der ERP-Einführung vermeiden

Louie A
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Last updated on 15/07/2024

70% aller ERP-Projekte scheitern. Wie können Sie die häufigsten Fallstricke vermeiden?

Nehmen Sie an diesem Webinar mit dem erfahrenen ERP-Projektmanager Jens Lund Olesen teil, der seinen Best-Practice-Ansatz für erfolgreiche D365-Implementierungen vorstellt,…

– Die fünf Hauptgründe für das Scheitern von ERP-Projekten.
– Ein umfassender Ansatz, der IT und Unternehmen von den ersten Anforderungen bis zum Betrieb von D365 integriert.
– Wie Sie in allen Projektphasen einen prozessorientierten Ansatz verfolgen.

In diesem Webinar erhalten Sie Anregungen und Fallstudien, die Ihnen bei der Gestaltung eines optimalen D365-Implementierungsprozesses helfen und sicherstellen, dass es sich dabei in erster Linie um eine geschäftsorientierte Initiative handelt.

Schau es dir jetzt an! Oder lesen Sie die wichtigsten Erkenntnisse, die unten aufgeführt sind ⬇️

Die wichtigsten Punkte und Erkenntnisse aus dem Webinar:

  1. Das “Eiserne Gesetz” der Projekte: Alle Projekte neigen dazu, das Budget zu überschreiten, den Nutzen zu schmälern und die Zeit zu überschreiten. Dies wurde anhand der Erkenntnisse eines Professors hervorgehoben, der 16.000 Projekte analysierte und feststellte, dass IT-Projekte am häufigsten scheitern.
  2. Warum ERP-Projekte besonders risikoreich sind: ERP-Projekte sind aufgrund ihrer Komplexität, des schnellen technologischen Wandels und der nicht greifbaren Natur von IT-Lösungen sehr risikoreich. Dies erfordert ein erfahrenes Projektmanagement und eine aktive Beteiligung der Benutzer, um diese Risiken zu minimieren.
  3. Warum Gluu die ideale BPM-Lösung ist: Gluu wurde als ideales BPM-Tool hervorgehoben, weil es einen benutzerzentrierten Ansatz verfolgt, Prozesse greifbar macht und die Einbeziehung und das Verständnis der Benutzer während der ERP-Implementierung erleichtert.
  4. Was in jeder Implementierungsphase zu tun ist:
    • Planung:
      • Nehmen Sie sich in dieser Phase ausreichend Zeit, um Prozesse zu verstehen und zu definieren, realistische Erwartungen zu formulieren und die richtigen Interessengruppen einzubeziehen.
    • Analyse:
      • Nutzen Sie strukturierte Rahmenwerke wie APQC, um Prozesse abzubilden und zu analysieren und sicherzustellen, dass sie mit den Geschäftsanforderungen übereinstimmen.
    • Design und Entwicklung:
      • Übersetzen Sie analysierte Prozesse in greifbare Arbeitsabläufe und Prototypen, wobei Sie die Benutzer aktiv einbeziehen.
    • Testen und in Betrieb nehmen:
      • Führen Sie rigorose Tests unter Einbeziehung der Benutzer durch, um die Funktionalität und Akzeptanz des Systems sicherzustellen.
    • Post-Go-Live:
      • Passen Sie sich kontinuierlich an neue Versionen an und behalten Sie die Relevanz der Prozesse bei, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten.
  5. Die Ungreifbarkeit von IT-Projekten: Im Gegensatz zu physischen Projekten sind IT-Projekte nicht greifbar und für die Benutzer schwer zu visualisieren und zu verstehen. Dies trägt wesentlich zu der hohen Misserfolgsquote bei ERP-Implementierungen bei.
  6. Die Bedeutung des Prozessverständnisses: Effektive Kommunikation und das Verständnis von Geschäftsprozessen sind entscheidend. Die Konzentration auf Prozesse statt auf Tools hilft, die Kluft zwischen technischen und nicht-technischen Interessengruppen zu überbrücken.
  7. Erfahrene Projektleitung: Der Einsatz von erfahrenen Projektmanagern, sowohl auf der Kunden- als auch auf der Partnerseite, ist von entscheidender Bedeutung. Interne Projektmanager, denen es an IT-Projekterfahrung mangelt, tragen oft zu Misserfolgen bei.
  8. Zusammenarbeit und Teambildung: Erfolgreiche Projekte beruhen auf guter Zusammenarbeit und Teamdynamik und nicht nur auf technischem Fachwissen. Ein gut ausgebildetes Team kann Herausforderungen besser meistern.
  9. Kontrollierte Flexibilität: Während Flexibilität im Allgemeinen als positiv angesehen wird, kann sie bei ERP-Projekten auch nachteilig sein. Das Festhalten an bewährten Modellen und die Minimierung von Änderungen gewährleisten eine bessere Einhaltung von Zeitplänen und Budgets.
  10. Überlastung durch Anpassung: Eine Überanpassung von ERP-Systemen, insbesondere in einer SaaS-Umgebung, kann zu erhöhter Komplexität und Wartungsproblemen führen. Es wird empfohlen, die Anpassungen auf ein Minimum zu beschränken.
  11. Voreingenommenheit und realistische Erwartungen: Der Umgang mit Optimismus und realistischen Erwartungen ist entscheidend. Wenn Sie die wahren Gründe für die ERP-Implementierung verstehen, können Sie die Aufgaben und Ressourcen effektiv priorisieren.
  12. Langsam planen, schnell handeln: Wenn Sie sich in der Planungsphase ausreichend Zeit nehmen, um den Umfang und die Anforderungen gründlich zu verstehen, können Sie schneller und effektiver handeln. Dieser Ansatz reduziert die Risiken und gewährleistet die Anpassung.
  13. Datengestützte Entscheidungsfindung: Die Verwendung von Datenmodellen und strukturierten Prozess-Frameworks wie APQC hilft dabei, komplexe Aufgaben aufzuschlüsseln und die Kontrolle über den Projektumfang und die Ergebnisse zu behalten.
  14. Kontinuierliche Tests und Anpassungen: Regelmäßige und strenge Tests während der Implementierungsphase stellen sicher, dass das System die gewünschten Anforderungen erfüllt. Durch die kontinuierliche Anpassung an neue Versionen und Funktionen bleiben Relevanz und Funktionalität des Systems erhalten.
  15. Einbindung der Benutzer und Prozessabbildung: Die Einbeziehung der Endbenutzer in die Prozessabbildung und -prüfung stellt sicher, dass das ERP-System mit den tatsächlichen Geschäftsanforderungen und Arbeitsabläufen übereinstimmt, was zu einer höheren Akzeptanz und Benutzerfreundlichkeit führt.
  16. Einfachheit und Fokus: Die Vereinfachung von Prozessen und die klare Fokussierung auf kritische Aktivitäten, anstatt sich in Details zu verlieren, verhindert Projektentgleisungen und gewährleistet erfolgreiche Ergebnisse.

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung eines strukturierten, benutzerzentrierten Ansatzes für die ERP-Implementierung, bei dem das Verständnis der Prozesse, eine realistische Planung und eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Vordergrund stehen.

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